Bergedorf, Hamburg

Friedhof Bergedorf in Hamburg: Waldfriedhof, Kapellen und Lage

Friedhof Bergedorf in Hamburg ist ein bezirklicher Waldfriedhof, durch dessen Gelände die Landesgrenze verläuft. Wir sind ein Vermittlungsdienst, kein Bestattungshaus, und vermitteln Ihnen kostenfrei ein Bestattungsunternehmen aus Ihrem Hamburger Bezirk.

Einleitung: Waldfriedhof und örtliche Zuständigkeit

Träger: Bezirksamt Bergedorf; eröffnet 1907 als Waldfriedhof nach Plänen von Wilhelm Cordes, der auch den Friedhof Ohlsdorf gestaltete. Die Friedhofsanschrift lautet August-Bebel-Straße 200, 21029 Hamburg. Der Träger ist damit vom Betreiber der Hamburger AöR-Friedhöfe zu unterscheiden. Auch die kirchlichen Dorffriedhöfe der Vier- und Marschlande sind eigene Orte. Für eine Anfrage sollte deshalb Friedhof Bergedorf als konkreter Wunsch benannt werden, wenn dieser Waldfriedhof gemeint ist. Der Bezirk allein beschreibt noch nicht den ausgewählten Beisetzungsort. Die örtliche Verwaltung beantwortet die Fragen zu Grabangebot und eigener Gebührenliste.

Ein Waldfriedhof ist eine Einordnung des Ortes, keine pauschale Grabform mit einem einzigen Preis. Die heutigen Angebote umfassen verschiedene Formen der Beisetzung. Wenn die Auswahl noch offen ist, können Sarg oder Urne sowie die gewünschte Grabart zunächst mit dem vermittelten Bestatter besprochen werden. Wir betreiben den Friedhof nicht und sagen keinen bestimmten Platz zu. Die Vermittlung ist kostenfrei, die Leistungen des später beauftragten Bestattungsunternehmens sind davon getrennt. Eine noch fehlende örtliche Gebührenauskunft wird nicht durch eine angenommene Summe ersetzt.

Geschichte, Wilhelm Cordes und Landesgrenze

Träger: Bezirksamt Bergedorf; eröffnet 1907 als Waldfriedhof nach Plänen von Wilhelm Cordes, der auch den Friedhof Ohlsdorf gestaltete. Die Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein verläuft durch das Gelände; die Verwaltung sitzt an der August-Bebel-Straße 205 in Wentorf bei Hamburg. Für einen Besuch oder Kontakt ist deshalb zu unterscheiden, ob die Friedhofsanschrift oder die Verwaltung gesucht wird. Die Lage der Grenze sagt nicht, welches Standesamt für einen Sterbefall zuständig ist. Diese Frage richtet sich nach dem tatsächlichen Sterbeort. Aus der Verwaltungsanschrift wird hier keine neue Adresse des Friedhofs abgeleitet. Beide Angaben bleiben mit ihrer jeweiligen Funktion sichtbar.

Die Planung durch Wilhelm Cordes verbindet die Geschichte mit derjenigen Ohlsdorfs. Daraus folgt jedoch keine Übereinstimmung heutiger Träger oder Gebühren. Ein gleicher Planer macht aus zwei Friedhöfen kein gemeinsames Tarifgebiet. Für die neue Beisetzung ist die aktuelle örtliche Auskunft maßgeblich. Die Eröffnung 1907 und die Gestaltung als Waldfriedhof beschreiben den historischen Ausgangspunkt. So bleibt die Darstellung auf die tatsächlich genannten Besonderheiten begrenzt.

Wer den Friedhof als Beisetzungsort erwägt, kann die Lage an der Landesgrenze im Gespräch erwähnen, sollte aber die gewünschte Grabform genauer benennen. Ein historischer Zusammenhang ersetzt keine konkrete Auswahl. Die Verwaltung und das Bestattungsunternehmen haben außerdem unterschiedliche Aufgaben. Das Unternehmen erläutert seine vereinbarten Leistungen, die Verwaltung das örtliche Angebot. Eine Adresse in Wentorf bedeutet nicht, dass jede standesamtliche Frage dorthin gehört. Die Friedhofsplanung und die Anzeige des Sterbefalls sind getrennt zu ordnen.

Grabarten und Beisetzungen heute

Grabarten: Wahl- und Reihengräber, anonyme Grabfelder, naturnahe Bestattungen.

Die angebotenen Wahl- und Reihengräber sind verschiedene Positionen. Auch anonyme Grabfelder und naturnahe Bestattungen sollten konkret beschrieben werden, bevor über Kosten gesprochen wird. Ein allgemeines Wort wie naturnah enthält keine Aussage zu einer bestimmten Pflegeleistung oder zu einer bestimmten freien Fläche. Fragen Sie nach der gewünschten Anlage und den dazugehörigen Bedingungen. Die Verwaltung kann den örtlichen Umfang erläutern.

Die Ruhezeit für Särge und Urnen beträgt 25 Jahre (§ 28 Abs. 1). Diese allgemeine Hamburger Angabe ist von einer konkreten Gebührenposition des Bezirksamts zu unterscheiden. Für eine Sargbeisetzung erläutert Erdbestattung in Hamburg die rechtlichen Schritte und Vergleichsbeispiele. Dortige AöR-Beträge sind jedoch kein Bergedorfer Tarif. Ein noch offener Friedhofswunsch kann parallel mit dem Bestatter besprochen werden. Wenn ein bestehendes Grab genutzt werden soll, benennen Sie den Ort und das bekannte Grab möglichst genau. Die erforderliche örtliche Auskunft ersetzt diese Darstellung nicht.

Bei einer Urnenbestattung bleiben Einäscherung und spätere Grabwahl getrennte Entscheidungen. Aus der Bezeichnung Waldfriedhof folgt kein eigener Krematoriumsstandort auf dem Gelände. Hier wird daher kein solcher Standort behauptet. Nennen Sie im Auftrag die gewünschten Leistungen und lassen Sie sie nachvollziehbar getrennt ausweisen. Wenn eine anonyme Beisetzung erwogen wird, sollte die konkrete Anlage besprochen werden. Die Gebühren eines anonymen Angebots auf einem anderen Hamburger Friedhof dürfen nicht ersatzweise auf Bergedorf übertragen werden.

Kapellen und Urnenabschiedsraum

Kapelle 1 von 1909, Kapelle 2 von 1972 und ein Urnenabschiedsraum.

Die Kapellen stammen aus unterschiedlichen Baujahren. Wenn eine Feier gewünscht ist, fragen Sie nach dem vorgesehenen Raum und dem konkreten Umfang. Ein Urnenabschiedsraum ist von einer Kapelle zu unterscheiden. Die Auswahl eines Raums beschreibt außerdem nicht automatisch alle Leistungen des Bestattungsunternehmens für den Abschied. Die Kostenaufstellung sollte diese Fragen sichtbar trennen. Eine feste Zusage für die Nutzung eines Raums oder einen Termin folgt aus der Übersicht nicht.

Das Gespräch kann zunächst klären, welche Entscheidungen bereits getroffen sind und welche noch offen bleiben. Eine bestimmte Grabform legt nicht automatisch die Auswahl einer Kapelle fest. Umgekehrt bedeutet ein gewünschter Raum noch keine Auswahl des Grabes. Nennen Sie dem vermittelten Bestatter beide Wünsche getrennt, wenn sie bekannt sind. Die Verwaltung gibt örtliche Auskunft. Unser Vermittlungsdienst besitzt keine eigenen Abschiedsräume und betreibt kein Bestattungsinstitut auf dem Friedhof. Die Kostenfreiheit betrifft ausschließlich die Vermittlung, nicht die spätere Beisetzung.

Kriegsgräber und Gedenkorte

Kriegsgräberstätte am Hochkreuz mit rund 400 Gräbern, sowjetischer Ehrenfriedhof mit über 650 Gräbern sowjetischer Kriegsgefangener, Mahnmal "Den Opfern" von 1923, Glockenturm von 1988.

Diese Anlagen werden als Erinnerungsorte des Friedhofs eingeordnet. Sie sind nicht als austauschbare Grabangebote für eine neue Bestattung zu verstehen. Für einen Besuch kann ein bestimmter Gedenkort das Ziel sein. Für die Beisetzungsplanung bleibt das heute angebotene Grabmodell maßgeblich. Die Zahlen der Kriegsgräber beschreiben die genannten Anlagen und werden nicht zu einer allgemeinen Bestattungsstatistik erweitert. Der heutige Friedhof und seine Erinnerungsorte bleiben so klar voneinander einordenbar.

Gebühren: Eigene Liste des Bezirksamts

Das Bezirksamt Bergedorf veröffentlicht eine eigene Gebührenliste; aktuelle Beträge erfragen Sie bei der Friedhofsverwaltung.

Aktuelle Beträge erfragen Sie bei der Verwaltung. Deshalb nennen wir für Bergedorf weder einen angenommenen Grabpreis noch eine erfundene Kapellengebühr. Eine AöR-Position ist kein Ersatz für die eigene bezirkliche Auskunft. Die Tabelle benennt die zu klärenden Kostenblöcke ohne Eurobeträge. Fragen Sie bei der Verwaltung nach dem passenden Grabmodell und dem aktuell anzuwendenden Stand. Eine fehlende Summe bedeutet keine Gebührenfreiheit und keine automatische Einbeziehung in die Leistungen eines Bestattungsunternehmens.

Unter Bestattungskosten in Hamburg werden Grabstätte, Beisetzung, Krematorium und Bestatterleistungen getrennt erläutert. Vergleichsbeispiele anderer Träger dürfen nicht als Bergedorfer Preise gelesen werden. Ein konkretes Angebot benötigt die örtlichen Angaben und die vereinbarten Unternehmensleistungen. Das redaktionelle Prüfdatum dokumentiert die Prüfung unserer Seite, nicht einen erfundenen Gültigkeitsbeginn der Bergedorfer Liste. Die verlinkte Information des Bezirksamts ist die örtliche Quelle für die weitere Kontaktaufnahme. Aktuelle Beträge bleiben ausdrücklich bei der Verwaltung zu erfragen.

Für Bergedorf zu erfragende örtliche Gebühren
KostenblockAuskunft
Gewählte GrabstätteAktuellen Betrag bei der Friedhofsverwaltung erfragen
BeisetzungPassende Position der eigenen Gebührenliste erfragen
Kapelle oder UrnenabschiedsraumGewünschten Raum und Leistungsumfang erfragen

Stand der Gebühren: Eigene Gebührenliste des Bezirksamts Bergedorf, aktuelle Beträge und Gültigkeit bei der Verwaltung erfragen. Zuletzt geprüft am 21.10.2026.

Bezirksamt Bergedorf: Friedhof Bergedorf

Adresse, Verwaltung und Besuch

Die Anschrift des Friedhofs lautet August-Bebel-Straße 200, 21029 Hamburg. Die Verwaltung sitzt laut den Angaben der jeweiligen Verwaltung an der August-Bebel-Straße 205 in Wentorf bei Hamburg. Friedhofsverwaltung Telefon 040 42891-4303, friedhof@bergedorf.hamburg.de. Öffnungszeiten des Geländes und Zeiten der Verwaltung erfragen Sie dort. Hier werden keine unbestätigten Buslinien, Parkplätze oder Fahrzeiten hinzugefügt. Für einen konkreten Besuch kann zusätzlich die gewünschte Kapelle, Grabstätte oder Gedenkanlage genannt werden. Die beiden Anschriften sollten mit ihrer jeweiligen Funktion unterschieden bleiben.

Die Seite Bestatter Bergedorf ordnet den Waldfriedhof und die Dorffriedhöfe der Vier- und Marschlande in den Bezirk ein. Sie nennt außerdem örtliche Behörden und besondere Erinnerungsorte. Ein gemeinsamer Bezirk bedeutet keine gemeinsame Gebührenquelle aller Friedhöfe. Eine Anfrage kann den Waldfriedhof als konkreten Wunsch enthalten oder eine noch offene Auswahl benennen. Der vermittelte Bestatter berät Sie zu seiner Leistung. Die zuständige Verwaltung klärt das tatsächliche Grabangebot und die örtlichen Beträge, ohne dass unsere Vermittlung diese Entscheidung vorwegnimmt.

Häufige Fragen zum Friedhof Bergedorf

Wo liegt der Friedhof Bergedorf?

Die Friedhofsanschrift lautet August-Bebel-Straße 200, 21029 Hamburg. Die Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein verläuft durch das Gelände. Die Verwaltung sitzt an der August-Bebel-Straße 205 in Wentorf bei Hamburg. Diese Anschriften haben unterschiedliche Funktionen und sollten nicht miteinander verwechselt werden. Für das zuständige Standesamt bleibt der tatsächliche Sterbeort maßgeblich.

Welche Grabarten bietet der Friedhof Bergedorf?

Grabarten: Wahl- und Reihengräber, anonyme Grabfelder, naturnahe Bestattungen. Die konkrete Anlage und ihre Leistungen sollten bei der Verwaltung erfragt werden. Eine allgemeine Bezeichnung wie naturnah ist keine Preis- oder Verfügbarkeitszusage. Wenn bereits ein Grabwunsch besteht, nennen Sie ihn im Bestattergespräch. AöR-Beträge anderer Hamburger Friedhöfe werden nicht als örtliche Bergedorfer Gebühren ausgegeben.

Welche Kapellen gibt es auf dem Friedhof Bergedorf?

Kapelle 1 von 1909, Kapelle 2 von 1972 und ein Urnenabschiedsraum. Fragen Sie die Verwaltung nach dem gewünschten Raum und Umfang. Die Raumwahl ist von Grabstätte, Beisetzung und den Leistungen des Bestattungsunternehmens zu unterscheiden. Ein fester Termin wird durch die Übersicht nicht zugesagt.

Was kostet ein Grab auf dem Friedhof Bergedorf?

Das Bezirksamt Bergedorf veröffentlicht eine eigene Gebührenliste; aktuelle Beträge erfragen Sie bei der Friedhofsverwaltung. Hier liegen keine konkreten aktuellen Beträge dieser eigenen Liste vor. Deshalb ergänzen wir keine Summen und übertragen keine AöR-Tarife. Die gewünschte Grabform, Beisetzung und gegebenenfalls ein Raum für die Trauerfeier sind gesondert zu erfragen. Erst diese Angaben und die getrennten Bestatterleistungen ermöglichen ein konkretes Angebot.

Wer beantwortet Fragen zur Verwaltung und zu Öffnungszeiten?

Friedhofsverwaltung Telefon 040 42891-4303, friedhof@bergedorf.hamburg.de. Öffnungszeiten des Geländes und Beratungszeiten sollten dort erfragt werden. Für den Friedhof ist August-Bebel-Straße 200 die genannte Anschrift, die Verwaltung sitzt laut den Angaben der jeweiligen Verwaltung an Nummer 205 in Wentorf bei Hamburg.

Beisetzung auf dem Friedhof Bergedorf anfragen

Kostenfrei Bestatter anfragen

Wir vermitteln Ihnen kostenfrei ein Bestattungsunternehmen aus Ihrem Hamburger Bezirk, das sich bei Ihnen meldet.

Hinweis: Bestatter Hamburg Stadtteil ist ein Vermittlungsangebot und selbst kein Bestattungsunternehmen. Die Vermittlung ist für Angehörige kostenfrei.

Friedhof Bergedorf in Hamburg ist ein Waldfriedhof mit unterschiedlichen Grabformen, Kapellen und Erinnerungsorten. Für eine Beisetzung auf dem Friedhof Bergedorf vermitteln wir Ihnen kostenfrei ein Bestattungsunternehmen aus Ihrem Hamburger Bezirk. Nennen Sie Ihre bekannten Wünsche und lassen Sie örtliche Beträge bei der Verwaltung erfragen. Der vermittelte Bestatter erläutert seine Leistungen getrennt davon. Unser Angebot ist eine Vermittlung, kein Bestattungshaus.

Über diesen Ratgeber

Redaktion: Premium Lead GmbH. Verantwortlich für den Inhalt: Peter Probst (Geschäftsführer).

Quellen dieses Ratgebers:

Stand der Gebühren: Eigene Gebührenliste des Bezirksamts Bergedorf, aktuelle Beträge und Gültigkeit bei der Verwaltung erfragen. Zuletzt geprüft am 21.10.2026.

Zuletzt geprüft: